Magna International

Offene Türen zu offenen Menschen

Zu Kimberly Murrys Büro bei Cosma Body Assembly in Michigan führen drei Türen; eine davon verbindet sie mit der Fertigungshalle, wo mit Robotertechnik Unterb?den für den Chevrolet Bolt, den Chevrolet Traverse und den Buick Enclave geschwei?t werden.

Die drei Eing?nge verk?rpern Magnas ?Prinzip der offenen Tür“ und die Zug?nglichkeit der Personalchefin.

?Durch unsere Mitarbeiterbefragungen und das Prinzip der offenen Tür haben wir immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter und k?nnen auf ihre Anliegen reagieren“, sagt Murry. ?Weil unsere Mitarbeiter ein Mitspracherecht haben, arbeiten sie engagierter und machen dieses Unternehmen zu dem, was es ist.“

Eine Besonderheit in diesem Werk ist auch, dass alle Angestellten zumindest acht Stunden lang in der Produktion arbeiten müssen, damit sie Verst?ndnis für die Arbeiter entwickeln. Murry zog dazu Sicherheitsschuhe an, um im Team der Robotertechnik beim Schwei?en mitzuarbeiten.

?Ich musste dafür erst eingeschult werden“, erz?hlt sie. ?Da lernt man den Alltag jener kennen, die in der Fertigung arbeiten – und sie lernen dich kennen. Alle merken dann, dass es kein ?wir gegen euch’-Szenario ist. Wir sitzen alle im selben Boot. Das ist ein Aha-Erlebnis. Ich hatte zuvor noch nie auf der Produktionslinie gearbeitet, in keiner meiner HR-Positionen in der Automobilbranche.“

In Murrys umfangreichem Lebenslauf finden sich 17 Jahre bei einem namhaften Autohersteller in Detroit, wo sie verschiedene T?tigkeiten innerhalb und au?erhalb der USA ausübte, in einem weitl?ufigen Fertigungswerk im Mittleren Westen der USA ebenso wie 2,5 Jahre in Südkorea.?

Weil unsere Mitarbeiter ein Mitspracherecht haben, arbeiten sie engagierter und machen dieses Unternehmen zu dem, was es ist.

Kim Murry
Au?erdem arbeitete sie für einen chinesischen Automobilzulieferer in Michigan sowie drei Jahre in einem Werk von Magna Seating, bevor sie ihre derzeitige Funktion antrat.

?Ich habe gemerkt, dass die Menschen Vorurteile basierend auf Geschlecht, Hautfarbe und Alter haben, obwohl sie gar nicht wissen, woher man kommt und was in einem steckt“, sagt Murry. ?Aber das Gute ist, dass ich schon immer Grips und Arbeitsmoral hatte – und gut mit Menschen umgehen kann.“?

Sie zeigt auf einen Magneten auf ihrer Pinnwand: ?Untersch?tzt mich. Das wird lustig“, steht da.

Brücken zwischen Kulturen zu bauen ist eine Priorit?t für Murry, die in Detroit aufwuchs und ihren MBA an der Lawrence Technological University absolvierte. W?hrend ihrer Zeit in Südkorea merkte sie, dass schon ein einfaches gemeinsames Essen Wunder wirken kann.

?Wir gingen als Team essen und der ganze Tisch war voll mit Speisen“, erinnert sie sich. ?Meine Herangehensweise war dann: Ich finde etwas, das mir schmeckt, und esse jede Menge davon, auch wenn ich gar nicht wei?, was es ist. Und für einen kurzen Moment verga?en dann meine koreanischen Kollegen, dass ich Ausl?nderin bin. Ich passte rein. Mein Ziel war, innerhalb des Teams Vertrauen aufzubauen. Mit Vertrauen ist die Arbeit um einiges leichter.“

Murry bezeichnet sich selbst als ?furchtlos, anpassungsf?hig, kreativ“ und hat ?nie Angst, etwas Neues auszuprobieren“. Ihr unternehmerisches Denken brachte sie auch dazu, der Automobilindustrie ab 2014 zwei Jahre lang den Rücken zu kehren, um ihre eigene Brautmodenboutique zu er?ffnen.?

?Ich habe viel über Beziehungen gelernt“, erz?hlt sie. ?Ein Brautkleid kriegt man überall, da ist Mundpropaganda richtig wichtig. Ich habe erst nach und nach einen Kundenstock aufgebaut.“

Ihre 16-j?hrige Tochter Kendall half in der Boutique aus und hilft ihrer Mutter auch manchmal bei der Zusammenstellung von Geschenkk?rben für Magna-Mitarbeiter.

?Ich sage ihr, dass sie klug genug für alles ist“, so Murry. ?Ich sagte ihr das schon, bevor sie sprechen konnte. Ich sage ihr immer, dass Bildung und Kompetenz M?glichkeiten er?ffnen.“
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